In der Originalserie basierte K.I.T.T. auf einem Pontiac Firebird Trans Am der Baujahre 1982 bis 1984. In einigen Folgen hört man die Gegenspieler sogar sagen: „Er fährt in einem schwarzen Trans Am.“
Die dritte Generation des Pontiac Firebird wurde von 1982 bis 1992 gebaut. Der Name Trans Am bezeichnet dabei keine eigene Baureihe, sondern eine Ausstattungsvariante des Firebird.
Alle Fahrzeuge der dritten Generation ähneln sich äußerlich und auch im Innenraum sehr stark. Die größten Unterschiede liegen in der Ausstattung, der Motorisierung und der Technik der jeweiligen Baujahre.
Für die Serie wurde der Firebird natürlich umfangreich umgebaut. Typische Merkmale sind unter anderem die spezielle Front, das schwarze Plexiglas am Heck, der rote Scanner und das futuristische Cockpit mit dem bekannten Dashboard.
Als Basis für meinen K.I.T.T. dient ein roter Pontiac Firebird aus dem Baujahr 1988 mit einem 5 Liter V8 TBI Motor. Mit dem K.I.T.T. aus der Serie hatte das Fahrzeug anfangs optisch kaum etwas gemeinsam. Eigentlich verriet nur die Motorhaube mit der speziellen Hutze Kennern, dass hier überhaupt ein ein Bauteil von K.I.T.T. bereits an dem Fahrzeug vorhanden ist.
Warum gerade dieser Firebird?
Immer wieder werde ich gefragt, warum ich als Basis keinen Firebird aus den Baujahren 1982 bis 1984 gewählt habe. Tatsächlich sprach vieles für das neuere Modell von 1988.
- Die frühen Firebird Modelle werden immer seltener und sind inzwischen echte Sammlerstücke. Für einen umfangreichen Umbau wären sie mir persönlich einfach zu schade gewesen.
- Fahrzeuge der späteren Baujahre sind deutlich häufiger erhältlich.
- Die neueren Modelle bieten modernere Technik und einen zuverlässigeren Antrieb.
- Mein Firebird besitzt keinen Aerowing Heckspoiler. Dadurch konnte der originale D80 Spoiler ohne Schweißarbeiten montiert werden.
- Das H Kennzeichen war bereits vom Vorbesitzer eingetragen.
- Besonders gefreut habe ich mich über die seltene Formula Motorhaube. Die markante Hutze gehört zu den typischen Erkennungsmerkmalen von K.I.T.T. und war bei meinem Fahrzeug bereits ab Werk vorhanden.
- Der Wagen befand sich in einem außergewöhnlich guten Zustand und hatte kaum Rost. Das spricht dafür, dass er sein Leben lang trocken stand und nur bei gutem Wetter bewegt wurde.
- Trotz des 5 Liter V8 sind Steuern und Versicherung dank H Kennzeichen erfreulich günstig.
- Das montierte Bodykit war geklebt und nicht verschweißt. Dadurch ließ es sich nahezu rückstandslos entfernen, ohne unzählige Bohrlöcher oder Roststellen in der Karosserie zu hinterlassen.
Einen offensichtlichen Nachteil hatte der Wagen allerdings: Er war rot. Und jeder weiß natürlich, dass K.I.T.T. schwarz sein muss. An einer kompletten Lackierung führte also kein Weg vorbei.
Daten zum Basisfahrzeug
- Baujahr: 1988
- Modell: Pontiac Firebird Formula
- Vorbesitzer: 6
- Neupreis (1988): 11.999 US Dollar (die originale Rechnung ist vorhanden)
- Erstauslieferung: An ein Autohaus in Kassel, anschließend in Privatbesitz
- Motor: 5,0 Liter V8 mit TBI Einspritzung (Drosselklappeneinspritzung)
- Leistung: 128 kW / 174 PS (Mittlerweile etwas optimiert auf rund 220PS)
- Hubraum: 4.903 cm³
- Laufleistung beim Kauf: rund 160.000 Kilometer (keine Meilen)
- Emissionsklasse: D3 schadstoffarm
Dank der D3 Einstufung war der Firebird schon vor der H Zulassung vergleichsweise günstig in der Kfz Steuer. Für einen amerikanischen V8 mit fast fünf Litern Hubraum ist das heute eher eine Seltenheit.


